Zu viel Salz in Mikrowellen-Menüs


Auf Packungsangaben achten
Zu viel Salz in Mikrowellen-Menüs

Fertiggerichte für die Mikrowelle enthalten zu viel Salz. Das stellte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beim Test von Grünkohl, Gulasch und Geschnetzeltem fest. Im Schnitt stecken in einer Portion bereits zwei Drittel der empfohlenen Tagesmenge Salz.

Nicht mehr als sechs Gramm

Die Verbraucherzentrale überprüfte die Nährwerte von 81 Fertigmenüs, 23 Konserven und 13 Tiefkühlgerichten, von deftiger Hausmannskost bis hin zu Light-Menüs. Bei fast allen Mahlzeiten war – sofern angegeben – zu viel Salz in Suppe und Soße. Insgesamt sollten Erwachsene pro Tag nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz konsumieren. Die Mikrowellen-Menüs enthielten durchschnittlich gute vier Gramm.

Zu viel Kochsalz ist jedoch Gift für den Blutdruck und erhöht das Risiko für gefährliche Herz- und Kreislauferkrankungen.

Natrium plus Taschenrechner

Der Salzgehalt ist auf den Fertiggerichten nur selten angegeben. Beim Kauf sollten Verbraucher deshalb auf den Natriumwert achten und dann zum Taschenrechner greifen: Denn die Salzmenge ist stets 2,5-mal höher als der angegebene Natrium¬gehalt. Fertiggerichte ohne Angaben lässt man besser gleich im Supermarktregal liegen.

Erst ab Ende 2016 müssen Hersteller innerhalb der Europäischen Union – also auch in Deutschland – die Salzmenge bei verarbeiteten Lebensmitteln pro hundert Gramm verbindlich angegeben.

News

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Marien-Apotheke
Inhaber Stephan Menzel
Telefon 0203/50 06 50
Fax 0203/5 00 65 10
E-Mail marien@menzelapotheken.de