Nordic Walking stärkt Herz


Training für "die Pumpe"
Nordic Walking stärkt Herz

Nordic Walking hat sich längst zu einem Trendsport entwickelt. Nicht nur Gesunde, sondern auch Menschen mit Herzschwäche profitieren von dieser Sportart: Sie steigert die körperliche Belastbarkeit und tut damit dem Herzen etwas Gutes, wie der Berufsverband niedergelassener Kardiologen (BNK) meldet.
Gesundheitsgehen mit Stöcken
Nordic Walking ist eine aus Finnland stammende Ausdauersportart, die weniger anstrengt als Joggen, und sich somit auch für Senioren und untrainierte Menschen eignet. Typisch ist der Einsatz von zwei Stöcken im Rhythmus der Schritte. Der Bewegungsablauf ist zyklisch: Der rechte Stock berührt dann den Boden, wenn die linke Ferse aufsetzt, der linke Stock, wenn die rechte Ferse aufsetzt.

Belastbarkeit steigern
Der BNK berichtet, dass Patienten mit Herzinsuffizienz beim Training mit Stöcken ihre körperliche Belastbarkeit mehr steigern können als beim Laufen ohne Stöcke. Zudem haben sie bei einem vernünftig durchgeführten Nordic Walking keine gesundheitlichen Probleme – wie etwa Durchblutungs‐ oder Herzrhythmusstörungen – zu befürchten.

„Ein entscheidender Vorteil des Nordic Walking gegenüber dem Gehen ohne Stöcke ist, dass nicht nur die Beine, sondern dank des Stockeinsatzes auch die Muskeln des Oberkörpers und der Arme beansprucht werden“,  erklärt Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des BNK. „Deshalb erlaubt es Patienten mit Herzinsuffizienz auch bei langsamer Gehgeschwindigkeit ein effektives Training. Da sich bei regelmäßigem Nordic Walking die Leistungsfähigkeit des Herz‐Kreislauf‐Systems verbessert, wirkt es sich positiv auf die Herzgesundheit aus“, ergänzt der Kardiologe.

Vor Trainingsbeginn durchchecken lassen

Herzpatienten, die mit einer Ausdauersportart wie Nordic Walking beginnen möchten, sollten sich zuvor von einem Kardiologen grünes Licht geben lassen. „Kardiologen können die Intensität und Dauer des Trainingplans individuell auf die Schwere der Erkrankung und den Fitnessgrad der Patienten abstimmen“, meint Smetak.

News

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Marien-Apotheke
Inhaber Stephan Menzel
Telefon 0203/50 06 50
Fax 0203/5 00 65 10
E-Mail marien@menzelapotheken.de